G39 weiterBau in der Savanne

Weiterbau in der Savanne

Beim letzten Besuch im Januar dieses Jahres hatte die sechsköpfige Gruppe von „Karanjorro e.V.“ gemeinsam mit ihrem Partnerverein „Karanjorro-Senegal“ die Umsetzung des bereits im Vorfeld besprochenen Sanitätsraumes festgelegt.  Die Details wurden jetzt geklärt.

Im Februar reisten dann unsere Mitglieder, das Ehepaar Regina und Arno Driesen, in den Senegal und umgehend wurde mit dem Bau begonnen. Vom ersten Spatenstich an konnten sie vor Ort den Bau begleiten.

Am 4. April sollte ihr Rückflug stattfinden, doch dann schlug  „Corona“ zu. Somit konnte das Ehepaar die Rückreise in den nächsten Monaten nicht antreten, sie wurden auf Juli vertröstet. Dadurch musste nun Arno Driesen auch seinen 80. Geburtstag ohne seine Familie – Sohn und Enkel – im Senegal begehen. Aber Driesens geben sich nicht der Traurigkeit hin. Gemeinsam mit dem senegalesischen Bauunternehmer, Freund und Vereinsmitglied Abdou Dioup wurde der Bau vorangetrieben. Besonders erschwerend kam hinzu, dass Temperaturen von teilweise bis 40°C sowie Starkwind, Sandstürme und hohe Luftfeuchtigkeit große Probleme bereiteten.

Trotzdem konnte am 13. Juni, gerade noch rechtzeitig vor der, in diesem Jahr sehr frühen, Regenzeit der neue Sanitätsraum den Menschen der Savanne übergeben werden. Neben dem Ehepaar Driesen waren der gesamte Vorstand von „Karanjorro – Senegal“, der Schulleiter der „Ecole-Latir-Diouf“, der neu gewählte Savannenbeauftragte (und Nachfolger des verstorbenen Mitgliedes Augustin Diouf) sowie der zukünftige Krankenpfleger für die Savanne anwesend. Die Zeremonie wurde durch einen Marabout mit einem Gebet abgerundet. 

Unter großem Beifall der Bevölkerung wurde dann symbolisch der von Arno Driesen gestaltete große Holzschlüssel für das Gebäude übergeben. Die Freude war riesengroß und Dr. Adama Diop, Baity Sow als 1. Vorsitzender von „Karanjorro-Senegal“, der Schulleiter und der Krankenpfleger fanden lobende Worte.

Auch das langersehnte Waschhaus wurde in der gleichen Zeit neben dem Toilettengebäude errichtet, in dem nun die Kinder an richtigen Waschbecken die nötige Hygiene einhalten können. Außerdem konnte dort ein Wasseranschluss für die Bewässerung des Schulgartens untergebracht werden. Durch diese Maßnahme wurde es möglich, die bisherige freiliegende Wasserstelle mitten auf dem Schulhof in ein Gebäude zu verlegen, wodurch die vielen Rinder, Esel, Ziegen u.a. vom Schulhof ferngehalten werden.

Das nächste große Ziel des Vereins wird es nun sein, eine Mauer um das Schulgelände zu bauen, damit die Kinder vor den ständig durchziehenden großen Tierherden u.a. Gefahren geschützt werden. Sobald der Verein wieder über genügend Geld verfügt, soll mit dem Bau begonnen werden.

Um Spenden und Unterstützung hierfür haben die Initiatoren bereits in ihrem Umfeld angefragt. Denn da durch Corona dieses Jahr alle geplanten Veranstaltungen des Vereins ausfallen, werden die finanziellen Ressourcen schnell knapp.

Wer den Verein jetzt bei dem Mauerbau unterstützen möchte, kann seine Spende gerne auf das Vereinskonto bei der

Volksbank Mittelhessen IBAN: DE98 5139 0000 0064 6750 01

mit dem Hinweis „Mauerspende“ überweisen.

Asslarer Wochenzeitung 25/2020

 

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