Der Anfang

Von der Idee zum Verein

Eine Reise in den Senegal im Februar 2010 führte uns auch mehrere Male in die Savanne. Unser Ziel war es, diese Region und ihre Menschen näher kennen zu lernen.

Gisela Langer-Simon und Bernd-Michael Langer im November 2010
Gisela Langer-Simon und Bernd-Michael Langer im November 2010

Wir trafen in den weit verstreuten kleinen Dörfern auf freundliche Familien mit teilweise mehr als 10 Kindern aller Alterstufen. In unseren Gesprächen erfuhren wir, dass keines dieser Kinder eine Schule besucht. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass dies nicht an fehlenden Schulpatenschaften scheiterte, wie wir zunächst vermuteten, sondern dass es im weiteren Umfeld dieser Dörfer keine Grundschule gibt, die für diese Kinder erreichbar gewesen wäre.

Nachdenklich mussten wir erkennen, dass hier wieder eine Generation heran wächst, ohne Chance auf Bildung. Für uns Europäer ist das Recht auf Bildung heute ein selbstverständliches Gut. Wir beide kommen aus Familien, in denen uns Bildung und Ausbildung ermöglicht wurde, die uns heute ein relativ sorgloses Leben mit einem gewissen Maß an Luxus führen lässt. Die Erkenntnis, dass dies noch lange nicht überall auf unserer Erde selbstverständlich ist, macht uns betroffen, denn nur in Bildung und Ausbildung liegt die Zukunft.

Wir möchten deshalb einen Teil unseres „Luxus“ und Engagements dorthin weiter geben, wo wir diese Erfahrungen sammeln konnten – in die senegalesische Savanne. In verschiedenen kleineren und größeren privaten Benefizveranstaltungen werden wir das nötige Startkapital zusammen tragen, um einen Brunnen und eine Schule dort bauen zu können.
Bei unserem nächsten Besuch im April 2011 möchten wir an Ort und Stelle ein geeignetes Grundstück finden und weitere Formalitäten klären wollen und unser Konzept präsentieren. Wir hoffen auf wohlwollende Hilfe und Unterstützung im Senegal und in Deutschland.

Eine Schule für die Savanne