G17 Senegal01/2014

Reisebericht 28.12.2013 bis 11.1.2014
  • 6 Mitglieder von “Karanjorro e.V.” waren im Januar 2014 im Senegal um sich von der Situation vor Ort zu überzeugen.
  • Am ersten Tag wurde ein Treffen mit den Baufachleuten und dem Schulleiter arrangiert, um die gegenseitigen Erwartungen abzuklären. Gemeinsam wurde der nächste Klassenraum besprochen und der Baubeginn auf die erste Januarwoche festgelegt. Die Bezahlung wird wie beim vorherigen Klassenraum erfolgen. Der Vertrag bzgl. des neuen Klassenraums wird dem Verein vom Bauunternehmer schnellstmöglich per Mail zugesandt. Dank einer großzügigen Spende eines Vereinsmitgliedes für eine Baumbepflanzung auf dem Schulgelände, konnten am 2.1.2014 bereits 4 größere Flamboyant, 4 Mangobäume und 2 Guaven in einer Baumschule gekauft und sofort eingepflanzt werden. Die notwendige Steinumrandung zum Schutz vor Verbiss, sowie die anfangs täglich erforderliche Bewässerung der Bäume waren im Vorfeld gemeinsam organisiert. 500 Steine für die Schutzmauern der Bäume waren bereits hergestellt und wurden an Ort und Stelle bar bezahlt.
  • Am zweiten Tag Besuch im Krankenhaus „Bilbassi“ zur Medikamentenübergabe und in Empfangnahme des Medikamenten – Notfallkoffers für die Schule, initiiert durch ein Vereinsmitglied aus Deutschland.
  • Am Dienstag, den 7.1.2014 dann endlich, erster offizieller Schulbesuch nach den Ferien; neue Schulkinder erhalten ihre Schul-T-Shirts, Mäppchen, Stifte etc. Alle anderen bekommen mitgebrachte Fotos vom Vorjahr, eine große Weltkarte, Kulis und neue Bleistifte; der Schulleiter erhält seine Geschenke: Fotoalbum mit Fotos vom letzten Besuch, und Fotos der Aktivitäten in Deutschland, sowie Fotos unserer Heimat, Eintracht-Trikot mit seinem Namen, Fußballschuhe, Hose, Stulpen, -er ist begeistert-, sowie ein großes Foto von Latir und seinem Freund Sidi in einem Bilderrahmen. Auf Wunsch des Schulleiters sollen sie in beiden Klassenräume zur Erinnerung aufgehängt werden. Dann sollen die Frauen nach Hause gefahren werden, der Schulleiter fährt mit. Unterwegs stimmen die Frauen auf der Ladefläche ihre Lieder an und klatschen dazu. In jedem Dorf wird angehalten, getanzt und gesungen, der Schulleiter stellt uns die Väter der Kinder vor. Im letzten Dorf besuchen wir ein neugeborenes Mädchen, dass den „Ehrennamen“ Gisela und den Zusatznamen Rosa auf Veranlassung des Schulleiters bekommen hat. Schulleiter will den Eintrag des Namens nachprüfen. (Namenspatin Gisela Langer-Simon)
  • Donnerstag, den 9.1.2014, großes Abschiedsfest in der Savanne mit den Kindern und deren Familien für die Reisegruppe„Karan-Jorro“ (so die Schreibweise des Schulleiters). Die mitgebrachten Multivitaminsäfte und kleine Bärchen-Schlüsselanhänger werden verteilt. Der Schulleiter zieht am Beispiel eines an die Tafel gemalten Baobabs mit seiner vielseitigen Nutzbarkeit (Früchte, Fasern, Blätter, Rinde) einen Vergleich zum Verein „Karan-Jorro“ der wie der Baum wachsen und Früchte tragen möge. Inzwischen bereiten die Frauen auf dem Schulgelände das Festessen vor. Die Bauleute erhalten von der Reisegruppe Tee und Zucker. Mit viel trommeln, Tanz und gutem Essen, (es wurde eine Ziege und ein Hahn extra für die deutschen Gäste geschlachtet) wurde dann das Fest gefeiert. Die Väter bedankten sich bei der Reisegruppe, sie sind sehr zufrieden!

19.1.2014 Gisela Langer-Simon (Öffentlichkeitsbeauftragte)

Übersetzung der Danksagung

An all diejenigen, die aktiv zum Erfolg von „Karanjorro“ beitragen.

Es bedanken sich der Lehrer, der Elternbeirat und einige Schüler.

Coly Ngom (Lehrer): An alle freiwilligen und aktiven Mitglieder von „Karanjorro“ und alle Lehrer und Schüler, die Konzerte für uns organisiert haben. Tausend Dank!

Bathie B: A.P.E.:  Danke an alle Mitglieder von „Karanjorro“. Wir sind sehr glücklich und dankbar für alles, was Sie für uns und unsere Kinder getan haben.

Bineta Sow (Schülerin):  Danke an alle, die Gutes für die Schüler von Windouthioulaye (Karanjorro) tun.

Diagane Diouf (Schüler):  Wir sind stolz auf Sie.

Souado Sow (Schüler): „A Jarama“ Karanjorro. Danke.

Seynabou Pouye (Schüler): Wir freuen uns sehr über die Gebäude.

Eine Schule für die Savanne