Reise 2017 Projekt Savanne

Reisebericht 2017

Neuer Kontakt im ersten Schulprojekt in der Savanne

Die Reise führte uns natürlich zu unserem ersten Projekt in der Savanne, um Schule und Familien wiederzusehen, die uns in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen waren. Leider waren zu diesem Zeitpunkt Ferien, so dass wir die Schule nur von außen sehen konnten.

Da uns aber die Eltern dringend um ein Treffen und ein Gespräch gebeten hatten, fuhren wir dennoch in die Savanne. Dort hatten sich alle Dorfchefs, die Frauen und die Kinder im Hof unseres Grundstückgebers Latir versammelt und begrüßten uns mit großer Begeisterung.

Dann wurde es sehr ernst. Wir waren in dieser Situation sehr froh ein Französisch sprechendes Mitglied und zusätzlich einen Wollof sprechenden Senegalesen als Übersetzer dabei zu haben. So konnten wir sicher sein, dass alles 100% richtig übersetzt wurde.

Man erzählte uns, dass inzwischen auch andere Organisationen in der Savanne waren. Der Elternsprecher bat uns, dass “Karanjorro” erneut in der Savanne bauen sollte. Man erklärte uns, dass inzwischen die drei Klassenräume nicht mehr ausreichen, da jetzt zu viele Kinder dort eingeschult werden sollen. Eltern, die bisher ihre Kinder in weit entfernt liegende Schulen schickten, möchten ihre Kinder in „unsere Schule“ geben. Eltern, die bisher ihre Kinder gar nicht schickten, inzwischen aber sehen, was dort gelernt wird, möchten ihre Kinder nun ebenfalls in die „Ecole Latir Diouf“ schicken. Für diese Kinderzahl reichen die drei bestehenden Räume aber nicht aus. Die Eltern möchten beim Schulamt die Genehmigung einholen, dass dort weiter gebaut werden kann.

Wir werden nun die Entscheidungen aus dem Senegal abwarten und die neue Situation mit den Mitgliedern des Vereins besprechen, bevor weitere Entscheidungen getroffen werden.

Mit großer Freude konnten wir das Wasser aus dem so mühsam und kostspielig erbauten Brunnen genießen, wie auf den Fotos zu sehen ist.

 

Bei Temperaturen von teilweise bis zu 40°C und unangenehm warmem, starkem Sandwind aus der Wüste kommend, flogen wir allerdings dieses mal gerne nach 10 Tagen wieder nach Hause.